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Infos über Meskalin (Kakteen)

Substanz:

    Meskalin: 3,4,5-Trimethoxyphenylethylamin (C11H17NO3)
    Stoffklasse: Lophophoraalkaloide, b-Phenethylamine

    Meskalin kommt in vielen Kakteen vor, u.a.: San Pedro, Peruanischer Stangenkaktus und Peyotekaktus etc.
    Peyote (Lophophora williamsii) = stachelloser, kugelförmiger Kaktus; der v.a. in den nordmexikanischen Wüsten wächst; ist eine sehr langsam wachsende Pflanze: von der Keimung des Samens bis zur ersten Blüte dauert es etwa 13 Jahre; ausgewachsen erreicht er einen Durchmesser von etwa 15cm.
    Der gesamte Kaktus enthält über 50 ALKALOIDE, wovon das MESKALIN, ein stark psychedelisch wirksames Alkaloid, den Hauptbestandteil ausmacht.

    Wirksame Meskalin-Dosen liegen bei ca. 200-400 mg. Oral eingenommen gelten 3-5mg je kg Körpergewicht als halluzinogene Dosis.
    Peyotekaktus wird in frischem sowie in getrocknetem Zustand (auf nüchternen Magen) gegessen oder teilweise mit heißem Wasser zu einem Tee aufgekocht. Er hat einen extrem bitteren Geschmack. Seltener wird er geraucht - die Wirkung ist dann nämlich viel schwächer und es kratzt enorm im Hals.

    Der medizinische Gebrauch von Peyote bei den mexikanischen Ureinwohnern geht sehr weit zurück. Es wurde und wird bspw. bei Kopf-, Ohrenschmerzen, Bronchitis, Fieber, bei der Geburt, bei Depressionen und zur Wundpflege eingesetzt.

    Noch heute wird Peyote in großen Teilen Mittel- und Südamerikas unter Anleitung von Schamanen rituell angewendet (Peyotekult, Dämonenaustreibung, Heilung von Krankheiten von Körper und Geist).

Wirkung:

    Der Meskalinrausch wird als psychedelisch-visionärer, ekstatischer, von Glücksgefühlen begleiteterZustand beschrieben.
    Die halluzinogene Wirkung setzt nach 1-1,5 h nach Einnahme ein und dauert 6-9, manchmal bis zu 12 h an. Sämtliche Sinne werden verändert: Sehen und Hören sind stark beeinflusst, v.a. das Farbsehen wird stark intensiviert.
    Zeitsinn und räumliche Wahrnehmung sind deutlich verändert. Niedrige Meskalindosen können leicht aphrodisierend wirken.

    KonsumentInnen berichten von einer Euphorie von religiöser Tiefe, einem Gefühl einer visionären Erfahrung und der Veränderung des Ich-Empfindens sowie von Gefühlen der Ich-Auflösung.

Kurzzeitnebenwirkungen:

    Der bittere Geschmack führt meist zu Übelkeit und teilweise zu Erbrechen.

    Weitere Nebenwirkungen können sein:
    Erhöhung des Pulsschlages und des Blutdrucks, zunächst Mundtrockenheit - dann erhöhter Speichelfluss, Pupillenvergrößerung, Anstieg der Körpertemperatur, verringertes Hungergefühl während der Wirkungsdauer, danach oftmals Heißhunger auf Süßigkeiten, Kopfschmerzen am nächsten Morgen, Fahruntüchtigkeit.

Langzeitnebenwirkungen

    Nebenwirkungen, die bei regelmäßigem Konsum über einen längeren Zeitraum auftreten, sind nicht bekannt. (was nicht heißt, dass es keine gibt!)
    Es besteht die Gefahr, dass - auch bei einmaligem Konsum - latent/ verborgen vorhandene Psychosen ausgelöst werden können.

Wechselwirkungen

    Wird Peyote zusammen mit Cannabisprodukten eingenommen, wird die Wirkung des CANNABIS intensiviert.

Safer use

    Peyote sollte nicht allein, sondern in Gesellschaft konsumiert werden. Die Begleitung einer nüchternen, mit Meskalin erfahrenen Person (traditionell ist das der Schamane) ist wärmstens zu empfehlen.

    In Folge von Vergiftungserscheinungenbesteht durch Übelkeit und Erbrechen die Gefahr, dass sich der/die Konsument/in an seinem Erbrochenen verschluckt - Erstickungsgefahr!

    Weiterhin ist der Tripp sehr von der jeweiligen Stimmung und der geistigen Reife des/r Konsumenten/in (SET) sowie vom Umfeld (SETTING) abhängig! Es kann auch hier, wie bei LSD, zu Horrortripps und Panikattacken kommen. Deshalb nie konsumieren, wenn Du schlecht drauf bist oder Angst davor hast.

    Peyote sollte besser nicht auf vollen Magen eingenommen werden.

    Peyote nicht zusammen mit anderen Drogen konsumieren, da die Wirkung dann nicht mehr abschätzbar ist.

    Außerdem gilt auch hier wie bei allen psychoaktiven Substanzen, dass der Konsum etwas besonderes sein und somit nicht zur Gewohnheit werden sollte.
    Es ist also wichtig, Konsumpausen von mindestens 4-6 Wochen (besser viel länger) einzulegen, um Deinem Geist und Deinem Körper die Möglichkeit zu geben, den Tripp zu verarbeiten.

    Bei psychischen Problemen ist vom Meskalin-Konsum dringend abzuraten. Gleiches gilt für junge Menschen, da sich eine stabile "geistige Reife" bei ihnen erst noch herausbilden muss.

Female Special

    Da die gleiche Dosis bei Frauen aufgrund von geringerem Körpergewicht oder kleinerer Statur meist stärkere Wirkung hervorruft als bei Männern, steigen möglicherweise auch die Risiken. Also etwas geringer dosieren!

    Während Schwangerschaft und Stillzeit solltest Du vorsichtshalber auf den Konsum von Meskalin verzichten!

Diese Informationen sind keine Anleitung oder Motivierung zum Drogenkonsum.
Meskalin als reine oder angereicherte Substanz ist illegal und laut Anhang des Betäubungsmittelgesetzes ( BtMG) nicht verschreibungs- und verkehrsfähig. Der Besitz des lebenden Kaktus hingegen ist nicht verboten, sofern er nicht zur Verwendung als BtM gedacht ist, wobei getrocknete und zubereitete Pflanzenteile jedoch ebenfalls verboten sind (Tatbestand der Herstellung eines BtM oder von Zwischenprodukten).

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